Hallenturnier Spieljahr 2017/2018

Hallenturnierendrunde des FVO:

06.01.2018
15.00 Uhr - 20.30 Uhr
 
Teilnehmende Mannschaften: TSG Lawalde
FSV Kemnitz
1. Rothenburger SV
Bertsdorfer SV
SpG EFV Bernstadt/Dittersbach
FSV 1990 Neusalza-Spremberg
SV Neueibau
TSV 1861 Spitzkunnersdorf

Spielplan:
FSV 1990 Neusalza-Spremberg - SpG EFV Bernstadt/Dittersbach 0:2
SV Neueibau - TSV 1861 Spitzkunnersdorf 3:0
FSV 1990 Neusalza-Spremberg - SV Neueibau 1:1
TSV 1861 Spitzkunnersdorf - SpG EFV Bernstadt/Dittersbach 0:4
SpG EFV Bernstadt/Dittersbach - SV Neueibau 0:0
TSV 1861 Spitzkunnersdorf - FSV 1990 Neusalza-Spremberg 2:2
TSG Lawalde - FSV Kemnitz 0:3
Bertsdorfer SV - 1. Rothenburger SV 0:0
TSG Lawalde - Bertsdorfer SV 1:0
1. Rothenburger SV - FSV Kemnitz 2:3
FSV Kemnitz - Bertsdorfer SV 2:1
1. Rothenburger SV - TSG Lawalde 1:2

Endstand Gruppe 1
Platz Verein G U V Torv. Punkte
1. SpG EFV Bernstadt/Dittersb 2 0 1 06:00 7
2. SV Neueibau 2 0 1 04:01 5
3. FSV 1990 Neusalza-Spremb 1 1 1 03:05 2
4. TSV 1861 Spitzkunnersdorf 0 1 2 02:09 1
Endstand Gruppe 2
Platz Verein G U V Torv. Punkte
1. FSV Kemnitz 1 2 0 08:03 9
2. TSG Lawalde 1 2 0 03:04 6
3. 1. Rothenburger SV 1 1 1 03:05 1
4. Bertsdorfer SV 0 1 2 01:03 1

Halbfinalpartien:
SpG EFV Bernstadt/Dittersbach - TSG Lawalde 1:2
SV Neueibau - FSV Kemnitz 1:3

Spiel um Platz 7 und 5
um Platz 7
Bertsdorfer SV - TSV 1861 Spitzkunnersdorf 1:3
um Platz 5
1. Rothenburger SV - FSV 1990 Neusalza-Spremberg 3:4

Spiel um Platz 3
SV Neueibau - SpG EFV Bernstadt/Dittersbach 6:1

Finale
TSG Lawalde - FSV Kemnitz 0:4

Hallenkreismeister 2017/18

FSV Kemnitz


Zu aller erst möchten wir unserer Mannschaft zum Hallenkreismeistertitel gratulieren. Ein würdiger Meister aufgrund seiner kämpferischen und geschlossenen Mannschaftsleistung.

Turnierbericht von Reginald Lassahn und Frank Thümmler:

Im Finale gegen Lawalde dominierten die Kemnitzer klar und waren vom Kreisligisten nicht zu stoppen.
Knapp 200 Zuschauer erlebten in der Görlitzer Jahnhalle eine spannende und umkämpfte, aber nicht immer gutklassige Meisterschaft. Meistens überwog der Kampf zwischen den Mannschaften. Die beiden Top-Favoriten – die einzigen Kreisoberligisten Titelverteidiger SV Neueibau und FSV Kemnitz – haben am Ende zwar auf dem sprichwörtlichen Treppchen gestanden, aber die Reihenfolge war von den meisten Experten so nicht vorhergesagt worden. In der Staffel 1 begann der SV Neueibau mit einem überzeugenden 3:0-Sieg gegen TSV 1861 Spitzkunnersdorf. In den weiteren Gruppenspielen konnten die Neueibauer aber nicht mehr gewinnen. Gegen das junge Team aus Neusalza-Spremberg lagen sie zurück und erst durch Safiki gelang der Ausgleich. Um Gruppensieger zu werden, musste gegen die Spielgemeinschaft EFV Bernstadt-Dittersbach/Ostritzer BC gewonnen werden. In diesem Team waren einige futsalerfahrene, polnische Spieler, die zur Überraschung der Zuschauer dem Favoriten ein 0:0 abrangen und damit Staffelsieger wurden. In der Staffel 2 standen sich im ersten Spiel der Mitfavorit FSV Kemnitz und die TSG Lawalde gegenüber. Der FSV löste diese Aufgabe ganz souverän mit einem 3:0-Sieg. In den weiteren Spielen war es zwar knapper (2:1 gegen den Bertsdorfer SV, 3:2 gegen den Rothenburger SV), aber der Staffelsieg war souverän. Lawalde erholte sich von der klaren Niederlage und siegte gegen den Bertsdorfer SV (1:0) und den Rothenburger SV (2:1). Damit stand die TSG Lawalde neben dem FSV Kemnitz im Halbfinale. Im ersten Halbfinale kam es so zum direkten Duell der Kreisligisten, und da vergab der SV Neueibau die letzte Chance auf die Titelverteidigung. Die kampfstarke Mannschaft des FSV Kemnitz bot erfolgreich Paroli und ging mit 2:0 in Führung. Als dem SV Neueibau der Anschluss gelang, schöpfte er noch einmal Hoffnung, aber postwendend kam mit dem 3:1 das Aus. In der anderen Halbfinalpartie war die TSG Lawalde das zielstrebigere Team gegen die SpG EFV Bernstadt-Dittersbach/Ostritzer BC. Zweimal waren die Lawalder erfolgreich. Die Spielgemeinschaft schwächte sich zusätzlich durch zwei Rote Karten für ihre Torsteher wegen Handspiels außerhalb des Torraumes. Die SpG kam nur noch zum Anschlusstreffer. Die Finalspiele waren ganz klare Angelegenheiten für die Favoriten. Im Spiel um den dritten Platz zeigte der SV Neueibau sein bestes Spiel und gewann gegen Bernstadt/Ostritz klar mit 5:0. Im Endspiel standen sich der FSV Kemnitz und die TSG Lawalde erneut gegenüber. Lawalde war chancenlos. Nach dem 0:3 gegen die Kemnitzer im Gruppenspiel folgte nun ein 0:4. Der Pokal des Landrates wird nun im Kemnitzer Vereinshaus stehen, und Kemnitz vertritt den FVO in der Regionalmeisterschaft Ost. Während bei den Kemnitzern die Freude riesengroß war, konnte FVO-Präsident Reginald Lassahn seine Enttäuschung über die von seinem Kreisverband organisierten Meisterschaften in der Halle nicht verbergen: „Die Beteiligung ist absolut enttäuschend. Nur zwei der aktuell 15 Kreisoberligamannschaften sind überhaupt angetreten. Auch viele Kreisligisten haben gefehlt. Es ist völlig logisch, dass sich das am Ende auch auf das Niveau im Finalturnier auswirken muss.“ Dass die zahlreichen Görlitzer Kreisoberligisten die Meisterschaften angesichts des Heimvorteils (Endrunde in Görlitz, zwei der drei Vorrunden in Görlitz und Reichenbach) verschmähten, ist tatsächlich verwunderlich. Präsident Lassahn hat verschiedene Dinge gehört: „Man könne sich nicht mit den Futsal-Regeln anfreunden, obwohl die Unterschiede zum alten Hallenfußball gar nicht so groß sind. Die Belastung mit 16 Staffeln in Kreisoberliga und Kreisliga und damit 30 Punktspielen pro Saison sei zu groß, um dann noch in der Halle zu spielen. Aus meiner Sicht fehlt dazu im Norden des Landkreises die Tradition der Hallenkreismeisterschaften.“ Außer, dass der Kreisverband über eine Reduzierung der Kreisoberliga- und Kreisligastaffeln auf dem Feld auf 14 Teams nachdenkt, will er aber nicht viel ändern, sondern lieber Überzeugungsarbeit leisten. „Im Stadtverband Dresden gibt es sogar eine Pflicht für die Kreisoberligisten, in der Halle anzutreten. Das wollen wir auf keinen Fall“, sagt Lassahn. Ob es aber so zu einer besseren Teilnahme in der neuen Saison kommt, ist offen. Am Rande des Finalturniers am Sonnabend war dagegen zu hören, dass die Görlitzer Teams erwägen, einen inoffiziellen Stadtmeister auszuspielen – nach alten Hallenregeln. (Quelle: SZ-online)

Mit diesem Sieg qualifizierte unsere Mannschaft für die Regionalmeisterschaft in Pirna, die am 20. Januar 2018 stattfand. Hier erspielten sich unsere Jungs trotz 12 Punkte leider nur einen undankbaren 3. Platz